Werner Pommerenke: Protokoll eines Lebens

11,90 

208 Seiten
2016
brosch.

ISBN- 978-3-936103-46-5 Artikelnummer: 008-4 Kategorien: , Schlagwörter: , , , , , , ,

Lebensbericht eines Ingenieurs 1928 – 2013

Der Autor mit deutsch-polnischen Wurzeln beschreibt in dieser Lebensgeschichte seinen Werdegang zum Ingenieur, der ihn als Jugendlichen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von einem polnischen Dorf „elternlos, heimatlos, mittellos, aber nicht hoffnungslos“ nach Berlin führt. Dort lernt er im Laufe seines Arbeitslebens „Die sieben Wunder“ der DDR kennen:

  1. Obwohl jeder seine Arbeit hat, machen viele nichts.
  2. Obwohl viele nichts machen, sind die Pläne erfüllt.
  3. Obwohl die Pläne erfüllt sind, gibt es nichts.
  4. Obwohl es nichts gibt, haben manche alles.
  5. Obwohl manche alles haben, wird auch gemaust.
  6. Obwohl gemaust wird, fehlt am Jahresende nichts.

Nach dem Mauerfall 1989 und dem Ausscheiden aus seinem Beruf wird der Autor als Schöffe und Laienrichter erneut Teil einer anderen Gesellschaftsordnung.
Wie wirken sich diese gesellschaftlichen Umbrüche auf das Leben des Einzelnen aus? Werner Pommerenke dokumentiert diese bewegte Zeit aus seiner Perspektive – ein persönliches Zeitzeugnis, das aufschlussreiche Einblicke in die Welt vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, in der DDR und nach der Wende vermittelt.

208 Seiten
2016
ISBN-Nr. 978-3-936103-46-5
brosch.

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